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Eichenprozessionsspinners

Amt Neuhardenberg, den 14. 06. 2021

Eichenprozessionsspinners

 

Gesundheitsgefahr! Bitte vermeiden Sie

jeden Kontakt mit Raupen und ihren Nestern

 

 

 

 

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

im Amtsgebiet Neuhardenberg, hier im Speziellen in der Gemeinde Märkische Höhe, wurde der Eichenprozessionsspinner festgestellt. Aus diesem Grund weisen wir hier auf mögliche Gefahren hin und bitten Sie die Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

 

Sind Eichenprozessionsspinner gefährlich?

 

In den letzten Jahren sind Eichenprozessionsspinner ein großes Problem im Frühling und in der sommerlichen Zeit geworden. Die Klimaerwärmung hat hierzu sicherlich ihren Teil hierzu beigetragen. Es sind Raupen bis zu ca. 4 cm Länge und behaart und halten sich am Stamm von Eichen. Sie fressen dabei die Blätter der Eichen am Stamm der Eichen entlang. Die Fraßperiode erstreckt sich dabei bis in den Juli. Danach bilden sie „Raupennester“ und durchlaufen dann die sogenannten „Larvenstadien“. Sie „verpuppen“ sich. Die Bäume verkraften dies in der Regel.

 

Die Gift- und Brennhaare der Tierchen sind mit Stacheln versehen, welche bei Hautkontakt mit Menschen Hautrötungen, Schwellungen, schmerzhafte brenn- und Juckreize sowie Schleimhautreizungen hervorrufen können. Es kann sogar bei disponierten Personen zu Asthmaanfällen oder einem Allergieschock kommen. Also: Lebensgefahr kann angesagt sein. Bei der Verpuppung kann der Wind die Eichenprozessionsspinner mit den Härchen verbreiten.

 

Hinweise

  • Die Eichenprozessionsspinner treten regelmäßig nur an Eichen auf.
  • Bevorzugt sind Einzelbäume und Waldränder.

 

Welche Maßnahmen sind erforderlich?

In der Regel werden bei Feststellung eines Befalls folgende Maßnahmen, je nach Sachlage, getroffen:

  • mechanische Entfernung unter Tragen einer Vollausrüstung
  • Verbrennen der Nester
  • Besprühung im Frühstadium im Wald

 

Beachten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen

  • Melden Sie unverzüglich bei Bekanntwerden dieses Zustands Ihre örtliche Ordnungsbehörde bzw. im Waldbereich das Forstamt.
  • Berühren Sie die Raupennester nicht. Halten Sie andere Personen von den Nestern fern, bis sie beseitigt sind.
  • Die Haare der Larvenhäute behalten ihre Giftwirkung über Jahre, deshalb auch alte Raupennester nicht berühren.
  • Beachten Sie, dass sowohl von lebenden Raupen wie auch von den Larvenhäuten eine Gefahr ausgeht.
  • Keine Nester aus Neugierde zerpflücken.

 

Wer ist zuständig für die Beseitigung der Nester?

Die Ordnungsbehörde wird im Einzelfall feststellen:

  • ob der Eigentümer zur Bekämpfung der Plage verantwortlich ist. Soweit dies der Fall ist, muss die Ordnungsbehörde, falls keine freiwillige Bekämpfung erfolgt, gegenüber dem Zustandsstörer einen Verwaltungsakt zur Bekämpfung der Plage erlassen. Betroffene Verantwortliche (Grundstückseigentümer, -besitzer sollten es jedoch nicht so weit kommen lassen, da die Beseitigung der Plage nicht nur der Allgemeinheit, sondern auch ihnen persönlich zur Erhaltung der Gesundheit zugutekommt.
  • ob die Stadt/Gemeinde verantwortlich ist für ihren Eigentumsbereich (z.B. in öffentlichen Bereichen wie Spielplätzen, Verkehrsgrünanlagen, Parkanlagen). Sie hat dann, wie jeder andere Störer, die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Allgemeinheit zu veranlassen.
  • Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Amtsverwaltung / das Ordnungsamt Neuhardenberg.

 

Weitere Informationen zum Eichenprozessionsspinner erhalten Sie unter: https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/landwirtschaft/forst/waldschutz/der-eichenprozessionsspinner/

 

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