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Kloster Altfriedland

Foto: Dieter Arndt

Das Zisterzienserinnenkloster wurde zwischen 1230 und 1250 gegründet.

Zum Kloster gehörten 10 Kirchen, eine Reihe von Dörfern ganz oder abgabepflichtig und mind. 3 Mühlen. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde es säkularisiert und ging in weltlichen Besitz über. Die letzten Nonnen haben das Kloster im Jahr 1568 verlassen. Danach diente es verschiedenen Zwecken. Heute sind von der alten Klosteranlage nur noch die Ruine des Konventsgebäudes und die Mauern der Klosterkirche erhalten. Am bedeutsamsten ist das Refektorium mit seinem Sterngewölbe. An der Wende vom 18. Zum 19.Jahrdundert waren im Konventsgebäude eine Brennerei und Brauerei untergebracht und zuletzt (bis 1969)diente es teilweise als Wohnhaus. 1969 erfolgte wegen Bauschäden ein Teilabriss des hinteren Teiles und Anfang der 70er Jahre ein zweiter Teilabriss. 1985 bzw. 1995 wurden die Reste mit einem Schutzdach aus Holz versehen und in Folge der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. 2013 wurde das Schutzdach erneuert und heute finden im Sommer jeden Jahres die traditionellen Klosterkonzerte im Refektorium statt.


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