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Über Grenzen

25.04.2020 um 17:00 Uhr

Zur deutsch-polnischen Nachbarschaft

im heutigen Europa

 

Podiumsgespräch

mit Basil Kerski, Bartosz T. Wieliński

und Dagmara Jajeśniak-Quast

Moderation: Annette Riedel

 

75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind Polen und Deutschland Nachbarländer im Herzen eines sich wandelnden Europas. Neben vielem anderen verbindet sie eine lange Grenze. Während diese Grenze 40 Jahre lang die Menschen der „Bruderstaaten“ DDR und Polen eher trennte, ist sie seit dem Beitritt Polens zur EU und zum Schengenraum physisch kaum noch zu spüren.

 

Aktuell werden Grenzen wieder verteidigt. Besonders seit der Regierungsübernahme durch die Partei Recht und Gerechtigkeit in Polen und dem Erstarken rechtskonservativer Kräfte in Deutschland hat sich die Lage verschärft. Da eine Verschiebung der politischen Lager in ganz Europa zu beobachten ist, gilt es den Blick auch auf die historischen, politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge zu richten. Sind wir immer noch gute Nachbarn? Was hält Europa zusammen? Wie wirken sich Autonomiebestrebungen und Populismus auf unser Miteinander aus?

 

Der deutsch-polnische Kulturmanager und Publizist Basil Kerski leitet das Europäische Solidarność-Zentrum Danzig, das die Geschichte der antikommunistischen Revolutionen in Mittel- und Osteuropa von 1989 dokumentiert und die demokratische Kultur in Europa fördert.

 

Bartosz T. Wieliński ist Außenpolitik-Chef der größten unabhängigen Tageszeitung

Polens, der Gazeta Wyborcza, deren Deutschland-Korrespondent er zuvor war.

 

Als Leiterin des Zentrums für Interdisziplinäre Polenstudien der Europa-Universität Viadrina forscht Dagmara Jajeśniak-Quast in Frankfurt (Oder) – und damit sozusagen „auf der Grenze“ – über die Beziehungen der Nachbarländer Polen und Deutschland.

 

Das Gespräch wird moderiert von Annette Riedel, Redakteurin, Moderatorin und ehemalige EU-Korrespondentin beim Deutschlandfunk Kultur.

 

Gespräch

Sa, 25. 4., 17 Uhr

Großer Saal

 

Eintritt

€ 13,- / ermäßigt € 9,-

 

präsentiert von

Deutschlandfunk Kultur und

der Märkischen Oderzeitung

 

Der Kartenvorverkauf für die

Veranstaltungen beginnt am

26. Februar 2020 um 10 Uhr.

 

Eintrittskarten im Vorverkauf erhalten Sie telefonisch unter 033476 600 750 (täglich 10-18 Uhr), via Online-Buchung über schlossneuhardenberg.de, an den Vorverkaufsstellen von ticketmaster und an der Rezeption von Hotel Schloss Neuhardenberg.

 
 

Veranstalter / Veranstaltungsort

Stiftung Schloss Neuhardenberg

Schinkelplatz
15320 Neuhardenberg

Telefon (033476) 6000 (Hotel)
Telefon (033476) 600750 (Kartenreservierung)

E-Mail E-Mail:
www.schlossneuhardenberg.de